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ÜBER MICH

Persönlich. Fundiert. Ganzheitlich.

Ich bin Kerstin Klaßmüller, Jahrgang 1975.

Lange dachte ich, ich sei ganz normal aufgewachsen. Scheidungskind, Eltern, die viel gearbeitet haben, früh Verantwortung übernehmen. Rückblickend weiß ich heute, dass mich vor allem eines lange begleitet hat: das Gefühl, dazugehören und genug sein zu wollen.

Meine Antwort darauf war Leistung.

Ich habe eine kaufmännische Ausbildung gemacht, arbeite seit rund 30 Jahren im kaufmännischen Bereich und trage Verantwortung für Zahlen, Daten, Fakten – Und für individuelle Menschen, die als Team zusammen arbeiten und einen Großteil ihrer Zeit miteinander verbringen.

Dabei habe ich gelernt, dass Menschen nicht in Schubladen passen. Gute Führung bedeutet für mich deshalb nicht, einen bestimmten Führungsstil anzuwenden. Es bedeutet, Menschen wahrzunehmen, klar zu kommunizieren und ihnen das zu geben, was sie brauchen, um Sicherheit und Orientierung zu finden.

Mein eigenes Leben hat mich gelehrt, noch genauer hinzusehen.

Eine schwierige Ehe, der frühe Tod meiner Mutter, die Krankheit und der Tod meines Mannes haben meinen Blick auf vieles verändert. Eine der schwersten Erkenntnisse war für mich, dass man Menschen lieben und ihnen dennoch nicht jede Last abnehmen kann.

Heute kann ich akzeptieren, dass auch schwierige Erfahrungen Teil unseres Weges sind und dass sich ihr Sinn manchmal erst sehr viel später zeigt.

Eine besondere Rolle auf diesem Weg spielt Canello.

Als ehemaliger Straßenhund kam er mit Unsicherheiten und einigen Herausforderungen in mein Leben. Durch ihn habe ich noch einmal ganz neu verstanden, was Vertrauen, Klarheit, Geduld und echte Kommunikation bedeuten.

Hunde sind dabei erstaunlich direkt. Ihnen ist egal, welchen Titel wir tragen oder wie souverän wir wirken möchten. Sie orientieren sich daran, ob wir klar, verlässlich und vertrauenswürdig sind.

Genau diese Beobachtung verbindet für mich Hundetraining und Führung.

Schon seit meiner Jugend interessieren mich außerdem alternative und ganzheitliche Ansätze. Über Aromatherapie, energetische Arbeit, Tierkommunikation und weitere Ausbildungen fand ich Schritt für Schritt wieder einen stärkeren Zugang zu meiner eigenen Intuition.

Dabei möchte ich Rationalität und Spiritualität nicht gegeneinander ausspielen. Für mich gehört beides zusammen.

Aus all diesen Erfahrungen ist Seelengefährten entstanden.

Leadership, Hundetraining, Intuition und Balance wirken auf den ersten Blick sehr unterschiedlich. Für mich haben sie denselben Kern: genauer hinzusehen, klarer wahrzunehmen und Vertrauen aufzubauen.

Bei anderen Menschen, bei unseren Hunden und bei uns selbst.

Ich glaube heute nicht mehr, dass mehr Leistung irgendwann automatisch dazu führt, dass es genug ist.

Ich glaube daran, dass Veränderung dort beginnt, wo wir aufhören, nur zu funktionieren, und anfangen, uns selbst wirklich wahrzunehmen.